© 2001 Marco. All rights reserved.

02/2001 | Rückgrat für die F60

Getragen von dem Gedanken das Wesen der Förderbrücke herauszufinden und in Anbetracht dessen, dass sich mein Kubus zu einer gegliederten Rolle entwickelt hatte, versuchte ich beides in Verbindung zueinander zu bringen. Da neben den Rädern das einzige Runde die Rollen des Förderbandes sind, begann ich den Verlauf des Bandes nachzuzeichnen. Dabei stellte sich heraus, dass es sich durch die ganze Brücke zieht, wie die Wirbelsäule bei einem Menschen. So kam es auch zur Namensgebung: „RÜCKGRAT“. Der Unterschied jedoch zu einer menschlichen Wirbelsäule ist, dass es Stellen gibt, an denen eine ÜBERGABE von einem Band zu einem anderen stattfindet. So spiegelt sich schon mein Thema ÜBERGANG / ÜBERGABE in der Brücke wieder, ohne die Objekte präsentiert zu haben. Auf Grund der Brückenmaße an diesen Stellen postierte ich je 3 Kuben dort. So wurde an einem Punkt, an dem sonst die ÜBERGABE stattfindet, eine zum Förderband konträre Übernahmerolle geschaffen. Dies geschieht an allen ÜBERGABEstationen.

Die unterschiedlich stark gegliederten Rollen erlauben dem Besucher nur einen Ausschnitt der Brücke zu sehen. Dabei werden die Freiräume von anfangs 30 cm bis letztendlich 120 cm erweitert. Dies geschieht in direkter Proportionalität zur Breite der Förderbrücke. Da die Rollen von beiden Seiten begehbar sind, ist eine Wegbreite von 1,50 m veranschlagt. Die Räumhöhe ist auf einen durchschnittlichen Menschen zugeschnitten, da mehr oder weniger Höhe keinen Sinn macht. Somit ergibt sich ein Gesamtaußenmaß von 7,50 x 7,50 x 7,50 m. Damit sich die Objekte möglichst gut in die Brücke eingliedern, ist die Farbe der einzelnen Elemente der Brücke angepasst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Required fields are marked:*

*