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06/2006 | Stuttgart Bad-Canstatt

Stadtentwicklung im Innenbereich
Meine Diplomarbeit behandelt das Thema der Revitalisierung einer innerstädtischen Brachfläche, die im unmittelbaren Zusammenhang der vorhandenen Stadtgefüge des Stuttgarter Ostens und dem Stadtteil Bad Cannstatt steht.
Aus heutiger Sicht lässt sich feststellen, dass diese große innerstädtische Konversionsfläche des ehemaligen Güterbahnhofes und deiner angrenzenden Gebiete auch ohne Olympiaplanung eine außerordentlich große Chance für die Stadt Stuttgart darstellt, Innenentwicklung mit Weitblick gestalten zu können.
Vor dem Hintergrund dieser ausgezeichneten Ausgangsbedingung muss die Stadt alle Möglichkeiten nutzen, den damit verbundenen Gestaltungsspielraum optimal auszuschöpfen. Die planerischen Überlegungen zur Weiterentwicklung des Gebietes sind als klassische Konversion zu werten.
Die Nutzung des Güterbahnhofgeländes ist nicht mehr zeitgemäß und dem Standort nicht angemessen. Die Cannstatter Wasen braucht eine Neuordnung und Auffrischung, die Stadt sehnt sich nach Freiflächen am Fluss, das Wohnen im Veibrunnengebiet wirkt eingezwängt zwischen Bahn und Gewerbeflächen, nicht zuletzt sind einige Sportanlagen nicht mehr auf dem internationalen Standard, den die Stadt gern halten möchte.
Andererseits zeigt sich im Gebiet eine ausgeprägte Entwicklungsdynamik. Es galt, diese Dynamik planerisch zu lenken, zu kanalisieren und dem gesamten Gebiet eine neue Identität zu geben. Die Ansatzpunkte hierfür sind hervorragend, die Entwicklungsspielräume enorm. Modernisierung, Umnutzung, Ergänzung und Neuordnung sind dabei die entscheidenden Punkte. Dies betrifft städtebauliche Themen wie Verkehr, Grün, Nutzung und Gestalt.

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