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08/2008 | Grafik – Basiswissen #1@tutorials.de

Der Beitrag ist im Rahmen meiner Tätigkeit auf tutorials.de zusammmen mit ink entstanden.
Hier der Original Artikel.


Im Folgenden soll ein Grundlagenwissen über das weite Thema Grafik geschaffen werden. Anfangs gibt es einen theoretischen Teil, in dem es um die Farben und ihrer Lehre geht, einen Ausflug in die Pixel- vs. Vektorwelt sowie einen Überblick über die gängisten Dateiformate. Grafische Stilmittel wie Proportionen, Aufteilungen und Verhältnisse runden diesen Teil ab.
Im zweiten Teil schauen wir in die Praxis: Was muss ich beachten, wenn ich ein T-Shirt bedrucken möchte, was macht ein gutes Logo aus oder wie sieht es mit den Bildrechten aus? All das wird im Praxis-Teil eruiert, bevor gute Beispiele zur Inspiration geliefert werden.


INHALTSVERZEICHNIS
THEORIE
Farblehre
· Farbkreis, Wirkung
Definition Farbe
· CMYK, RGB, HEX, websicher Farben, RAL, Pantone, HKS, NCS
Farben kombinieren
· Kontraste, Kombinationsmöglichkeiten
Eigenschaften der Farbe
· Farbton, Sättigung, Helligkeit…
Pixel & Vektor
· Unterschiede, Einsatz
Dateiformate (2D, 3D)
Stilmittel
· Proportionen, Aufteilung, Verhältnis…
PRAXIS
Grafik für T-Shirt bedrucken
· Druckarten, Dateiformate
Bildrechte
· Urheberrecht, Schöpfungshöhe, CC-Lizenzen


Farblehre

Farbkreis
Mit den Begriffen des Farbkreises können Farben und ihr Verhältnis untereinander auf die grundlegendste und gebräuchlichste Art und Weise beschrieben werden.Die Primärfarben (Rot, Gelb, Blau) bilden dabei die Hauptelemente. Zwischen diesen drei Farben liegen die Sekundärfarben (Orange, Grün, Violett), wobei die sekundäre Farbe zwischen zwei primären Farben die Komplementärfarbe zur jeweils dritten Primärfarbe darstellt.
Die Tertiärfarben sind Mischungen der primären und sekundären Farbtöne. Grundsätzlich lässt sich im Farbkreis die Komplementärfarbe eines jeden Farbtons, wie oben beschrieben ablesen.

Wirkung
Jeder Farbe können sowohl positive als auch negative Eigenschaften zugeordnet werden. Die begründet sich darin, dass zu einer Farbbezeichnung viele verschiedene Farbtöne gehören – es gibt eben nicht „das Blau“, sondern viele verschiedene Blautöne.
Hier eine kleine Sammlung von Charakteristika von Farben:

Rot
+ erregt Aufmerksamkeit, steht für Vitalität und Energie, Liebe und Leidenschaft
– wirkt aggressiv und aufwühlend, da sie auch Wut, Zorn und Brutalität verkörpert
Gelb
+ vermittelt Licht, Heiterkeit und Freude
+ steht für Wissen, Weisheit, Vernunft und Logik
Schmutzige Gelbtöne dagegen vermitteln negative Assoziationen wie Täuschung, Rachsucht, Pessimismus, Egoismus, Geiz und Neid.
Blau
+ steht für Ruhe, Vertrauen, Pflichttreue, Schönheit, Sehnsucht
– vermittelt Traumtänzerei, Nachlässigkeit oder Melancholie
Orange
+ Symbolfarbe für Optimismus und Lebensfreude
+ signalisiert Aufgeschlossenheit, Kontaktfreude und Jugendlichkeit, Gesundheit und Selbstvertrauen
– vermittelt Leichtlebigkeit, Aufdringlichkeit und Ausschweifung
– wird oft als billig und unseriös empfunden
Grün
+ steht für Großzügigkeit, Sicherheit, Harmonie, Hoffnung, Erneuerung des Lebens
– verkörpert Gefühle wie Neid, Gleichgültigkeit, Stagnation und Müdigkeit
Cyan
+ vermittelt Wachheit, Bewußtheit, Klarheit, geistige Offenheit und Freiheit
– wirkt sehr kühl und distanziert und vermittelt ein Gefühl von Leere
Violett
+ Farbe der Inspiration, der Mystik, Magie und der Kunst
– wird oft mit Frömmigkeit, Buße und Opferbereitschaft in Verbindung gebracht
– wirkt stolz und arrogant oder unmoralisch
Magenta
+ steht für Idealismus, Dankbarkeit, Engagement, Ordnung und Mitgefühl
– hat auch etwas von Snobismus, Arroganz und Dominanz
Weiß
+ Symbol der Reinheit, Klarheit, Erhabenheit und Unschuld
– gilt als Zeichen der Unnahbarkeit, Empfindsamkeit und kühler Reserviertheit
Grau
+ Farbe vollkommener Neutralität, Vorsicht, Zurückhaltung und Kompromißbereitschaft
– unauffällige Farbe, die auch mit Langeweile, Eintönigkeit, Unsicherheit und Lebensangst in Verbindung gebracht wird
Schwarz
+ ist Ausdruck von Würde und Ansehen und hat einen besonders feierlichen Charakter
– drückt Trauer, Unergründlichkeit, Unabänderlichkeit und das Furchterregende und Geheimnisumwitterte aus


INHALTSVERZEICHNIS

Definition Farbe
CMYK
C=Cyan, M=Magenta, Y=Yellow, K=Schwarz (Key)
Das CMYK-Farbmodell ist ein subtraktives Farbmodell, welches bei Druckverfahren eine Rolle spielt. Die Farbwerte jeder einzelnen Farbe werden in Prozent angegeben, wobei 0% keinem Farbauftrag und 100% einer Volltonfarbe entspricht. Durch das Mischen der drei Farben CMY entsteht der Farbraum.
Die Schlüsselfarbe K dient nicht der Farbgebung, sondern dient zum Abdunkeln von Farben. Dabei bestimmt sie den Wert des zusätzlichen Schwarzauftrages. Der Begriff „Key“ anstelle von „Black“ wurde eingeführt, da im Englischen „B“ für Blue steht.
Beim CMYK-Farbmodell ist die Druckfarbe Schwarz notwendig, weil der Zusammendruck der drei Farben zwar theoretisch, aber nicht praktisch Schwarz ergibt.
Ein zusätzlicher Grund für das Drucken mit Schwarz ist, dass nicht zu viele Farben übereinander gedruckt werden.

RGB
R=Rot, G=Grün, B=Blau
Das RGB-Farbmodell ist ein additives Farbmodell, bei dem sich die Grundfarben zu Weiß addieren (Lichtmischung). Computer und Monitore nutzen unterschiedliche Anteile dieser drei Farbtöne, um ihr gesamtes Farbspektrum zu erzeugen.
Häufig wird ein Byte für einen Farbanteil verwendet. Der Wertebereich jeder einzelnen Farbe reicht von 0 bis 255, wobei 0 für die geringste und 255 für die höchste Intensität steht. Folglich können für jede Farbe 256 Abstufungen angegeben werden. Das entspricht einem Farbspektrum von 256*256*256 = 16.777.216 Farben. Diese Darstellung wird auch als True Color bezeichnet.
Um vorhersagbare Farben in RGB-Systemen zu erhalten, ist der Einsatz von Farbkorrektur nötig. Hierbei finden Farbprofile Verwendung, die das Aussehen der Farben beschreiben und damit für verschiedene Geräte umrechenbar machen.

Hexadezimale (HEX) Werte
Diese sechsstelligen Werte werden im HTML-Code des Browsers zur Bestimmung der Bildschirmfarben benutzt. 216 dieser Farben wurden als „websicher“ ausgewählt, das heißt, dass sie mit zufriedenstellender Genauigkeit von vielen verschiedenen Browsern und Monitoren ohne Dithering dargestellt werden können.

Websichere Farben
Wie bereits erwähnt, wurden 216 Farben als websicher eingestuft. Wenn ein Bild ein oder mehrere Millionen Farben außerhalb der websicheren Farbpalette enthält, wird der Internetbrowser automatisch eine Version der Farbe durch eine Mischung aus der websicheren Palette erzeugen. Diese Palette besitzt zusätzlich 40 Farben, die je nach Computer und Browser variieren. Das Ergebnis ist ein gedithertes Bild – ein Bild aus winzigen Punkten. Diese helfen, die Farbe nahezu auf die gleiche Art und Weise zu erzeugen, wie die gerasterten Punkte, die auf einem gedruckten Papier verschmelzen und dem Auge so einen Eindruck eines spezifischen Farbtons vermitteln. Leider können die Bildschirmpunkte störend wahrgenommen werden, wenn sie in homogenen Flächen auftauchen.
Daher sind Bilder und Grafiken mit solchen Farbbereichen gute Kandidaten für eine websichere Vorgehensweise. Illustrationen, Fotos und Grafiken mit kontinuierlichen Farbabstufungen müssen sich nicht auf die websichere Palette beschränken, da auftretende Dithering mit dem Auge kaum zu bemerken ist.
Aufgrund des technischen Fortschrittes und einer Farbtiefe von bis zu 32 Bit bei den heutigen Monitoren, kann man diese Tatsache als teilweise überholt betrachten.

RAL
Die RAL-Farbsysteme sind Normungen des RAL-Institues für Farben. Bekannst ist heute vor allem die „RAL CLASSIC“ genannte Farbreihe mit vierstelligem Farbnummern, die seit 1927 besteht und 210 Farben umfasst.
Die CLASSIC-Reihe ist dabei in neun Bereiche unterteilt, welche durch vierstellige Zahlen gekennzeichnet sind, die teilweise ineinander übergehen.
Für die jeweiligen Farbreihen sind folgende übergeordnete Nummern gewählt:
RAL 1000: gelbe Farben, RAL 2000: orange Farben, RAL 3000: rote Farben, RAL 4000: violette Farben, RAL 5000: blaue Farben, RAL 6000: grüne Farben, RAL 7000: graue Farben, RAL 8000: braune Farben, RAL 9000: weiße und schwarze Farben, Aluminiumfarbtöne

Weitere Farbreihen sind „RAL DESIGN“ und „RAL EFFECT“. Die RAL-Farbreihen stellen dabei einen Standfard dar, welcher vor allem für eine reibungslose Kommunikation zwischen Designer, Kunde und Druckerei gedacht ist. Die RAL-Farben finden aber ebenso in der Architektur und im Bauwesen ihre Anwendung.
RAL CLASSIC – Farbtöne

PANTONE
Das Pantone Matching System (PMS) ist eine Farbsystem, das hauptsächlich in der Grafik- und Druckindustrie eingesetzt wird. Es wurde von der Pantone, Inc. im Jahre 1963 entwickelt.
Es enthält Sonderfarben, die nicht im herkömmlichen Vierfarbdruck erreicht werden können, und ordnet diesen Farben eindeutige Nummern-Bezeichnungen zu. Wie bei jedem Farbsystem kann man anhand der Nummerierung die Farben weltweit kommunizieren, ohne auf die individuelle Farbwahrnehmung angewiesen zu sein.
Das Pantone Matching System besteht aus 14 Basisfarben, die in verschiedenen Farbanteilen miteinander gemischt alle weiteren Farben des Systems ergeben.
Pantonefarben werden unabhängig vom Papier immer mit der gleichen Mischung gedruckt. Der Farbfächer berücksichtigt bei der Vorauswahl diese Unterschiede und stellt die Ergebnisse auf drei Papiersorten dar.
Deshalb werden Pantone-Sonderfarben nicht nur mit einem Nummerncode sondern auch mit dem entsprechenden Papierkürzel (C = coated/glänzend gestrichen, U = uncoated/ungestrichen, M = matte/matt gestrichen) gekennzeichnet.
Das Pantone Matching System hat sich als weltweiter Standard in der Design- und Druckbranche durchgesetzt. Andere Farbsysteme hingegen haben meist eine regional begrenzte Verbreitung, wie z. B. das Farbsystem von HKS im deutschsprachigen Raum.
Pantone – Farbübersicht

HKS
HKS ist eine Abkürzung für und ein Warenzeichen bzw. eine Marke der Druck- bzw. Künstlerfarbenhersteller Hostmann-Steinberg Druckfarben, Kast + Ehinger Druckfarben und H. Schmincke & Co.
Der HKS-Farbfächer beinhaltet 120 so genannte Volltonfarben, insgesamt 3520 Farbtöne für Kunstdruck- und Naturpapiere, deren Sinn die vorhersagbare Wiederholbarkeit und Kommunikation bestimmter Farbnuancen in der grafischen Industrie ist.

NCS
Das Natural Color System ist ein vom Scandinavian Colour Institute in Stockholm entwickeltes, standardisiertes Farbsystem, welches auf der Farbwahrnehmung (Farbempfinden) eines durchschnittlichen, dem europäischen Kulturkreis angehörenden Betrachters beruht. Das Natural Color System geht dabei von den vier bunten Grundfarben aus, die von diesem als „rein“ empfunden werden – Gelb (Y), Grün (G), Rot (R) und Blau (B).
Die NCS-Farbkennzeichnung ist in zwei Teile aufgegliedert: Der erste Teil gibt den Schwarzanteil sowie die Farbigkeit (also Farbsättigung) einer Farbe wieder, der zweite Teil die Position des Grundfarbtons auf dem YRGB-Farbkreis. Alle Zahlenwerte gehen dabei von 100 als Maximalwert und 0 als Minimalwert aus. Alle Farbwerte im NCS-System werden linear (nicht logarithmisch) und als theoretische Werte angegeben. Die Farben, die mit existierenden Pigmenten nicht herzustellen sind, sind in den NCS-Farbfächern nicht vorhanden.
Ein zu 30% gesättigtes, etwas ins Rötliche tendierendes Gelb mit 30%igem Schwarzanteil würde im NCS-System folglich NCS 3030 – Y30R bezeichnet:
NCS 30 (Schwarzanteil) 30 (Farbigkeit) – Y (Grundfarbe) 30R (Anteil Mischsfarbe)
NCS-Farbübersicht

Hier noch eine paar Links, mit deren Hilfe ihr die verschiedenen Farbsystem untereinander umrechnen lassen könnt:
CYMK – RGB
Pantone – CMYK – RGB
NCS – RGB – HEX
HKS – CMYK – RGB
HKS – RAL

–WICHTIG–
Der Ausdruck auf dem Heimdrucker funktioniert nur unter RGB, sofern man keinen sog. Post- Script-RIP besitzt. Also von jeder Bilddatei zwei Dateien anlegen!
1. für den Ausdruck zu Hause und
2. für die Druckerei!
Und die wichtigste Regel ist: Sprecht immer mit eurer Druckerei.
Wenn Fragen auftauchen sind sie die erste Anlaufstelle!


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Farben kombinieren

Kontraste
Farbe-an-sich-Kontrast
Werden mindestens 3 verschiedene Volltonfarben verwendet, spricht man von einem Farbe-an-sich-Kontrast.
Dabei haben Rot, Gelb und Blau den stärksten Ausdruck, der abnimmt umso weiter man sich farblich von diesen Grundtönen entfernt.
Werden schwarze oder weiße Linien zwischen den Farben verwendet, verstärkt sich der Kontrast, da sich die Farben nicht überblenden

Hell-Dunkel-Kontrast
Licht und Finsternis, Hell und Dunkel als polare Kontraste.
Schwarz und Weiß sind in jeder Hinsicht entgegengesetzt, dazwischen liegen unendlich viele Grautöne und Farben.
Wobei Grau eine charakterlose, indifferenzierte Nichtfarbe darstellt, aber sehr leicht durch Farbkontraste und beliebige Farben zu beeinflussen ist.
Grau kann aus allen Komplementärfarben gemischt werden. (Grau bildet hier dann eine Tertiärfarbe)

Komplementärkontrast
Komplementärfarben liegen sich im Farbkreis gegenüber. Miteinander gemischt ergeben sie grau bzw. additiv weiß.
Werden diese Farben miteinander verwendet, steigern sie sich zu höchster Leuchtkraft. Werden die Farben gemischt, eignen sie sich gut als Vermittlungs- bzw. Ausgleichsfarben, da sie Anteile beider Farben besitzen.

Kalt-Warm-Kontrast
Die Pole des Kalt-Warm-Kontrastes sind Rotorange und Blaugrün.
Im Allgemeinen werden Gelb, Gelborange, Orange, Rotorange und Rotviolett als warme Farben bezeichnet. Gelbgrün, Grün, Blaugrün, Blau, Blauviolett und Violett als kalte Farben.
Ihre konkrete Wirkungsweise hängt aber von der Nähe zu anderen Farben ab. Ein Violett neben einem Blauviolett wirkt kälter als neben einer Rotabstufung. Allgemein wirken kalte Farben eher luftig und transparent, warme Farben hingegen dichter.
In der Landschaft erscheinen entferntere Gegenstände, wegen der dazwischen gelagerten Luftschicht, immer kälter in der Farbe. Dementsprechend enthält dieser Kontrast Wirkungselemente welche eine Tiefenwirkung suggerieren.

Simultan-Kontrast
Der Simultan-Kontrast (simultan = gleichzeitig oder wechselseitig) beschreibt die Wechselwirkung von nebeneinander liegenden Farbflächen. Er bezeichnet eine Erscheinung, dass unser Auge zu einer gegebenen Farbe immer gleichzeitig, also simultan, die Komplementärfarbe verlangt. Diese erzeugt sich selbsttätig, wenn sie nicht gegeben ist. Die simultan erzeugte Komplementärfarbe entsteht als Farbempfindung im Auge des Betrachters und ist real nicht vorhanden.
Besonders stark treten Simultankontraste auf, wenn nicht genau komplementäre Farben gewählt werden, sondern diese, die nach Ittens Farbkreis genau daneben liegen, d.h. bei Rot nicht Grün, sondern Gelbgrün oder Blaugrün. Die Wirkung lässt sich noch weiter steigern, wenn durch die Anordnung gleichzeitig ein Quantitätskontrast erreicht wird.

Qualitätskontrast
Unter Farbqualität versteht man den Reinheits- und Sättigungsgrad von Farben. Qualitäts-Kontrast ist der Gegensatz von leuchtenden zu stumpfen, getrübten Farben. Die Farben mit der größten Leuchtkraft sind die prismatischen Farben. Es gibt die 4 folgenden Möglichkeiten:
– brechen mit weiß, dadurch wird der Farbcharakter kälter
– brechen mit schwarz, dadurch geht der strahlende Charakter verloren, die Farben wirken fahl und gelähmt
– brechen mit grau, die Farben werden neutralisiert und blind. Sie werden heller oder dunkler, in jedem Fall aber trüber
– beimischen der Komplementärfarbe, die Tonwerte liegen dann zwischen den zwei Farben
um den Qualitäts-Kontrast voll auszuschöpfen muss die jeweilige Farbe in ihrer eigenen Trübung stehen.

Quantitätskontrast
Hierunter versteht man die Farbmengenverhältnisse/Größenverhältnisse von zwei oder mehr Farbflächen zueinander. Zwei Faktoren bestimmen die Wirkungskraft, die Leuchtkraft und die Flächengröße.
Um den Lichtwert festzustellen muss man die Farben vor neutralem grauen Hintergrund vergleichen. Man stellt fest, dass die Lichtwerte verschieden sind. Ändert man die Leuchtkraft stimmen diese Faktoren nicht mehr. Gibt man einer Farbkomposition andere Mengenverhältnisse als die harmonischen erzielt man eine expressive Wirkung.

Kombinationsmöglichkeiten
Hat man sich für eine Farbe entschieden, die die Botschaft verstärkt und die passende Zielgruppe anspricht, gilt es oft zusätzliche passende Farben zu finden. Dabei sind Farbbeziehungen als Anhaltspunkte recht hilfreich. Die folgenden Beispiele können mit dem Farbkreis nachvollzogen werden.

Analoge Farbkombinationen bestehen aus benachbarten Farbtönen. Die benachbarten Farben können dabei links, rechts oder auf jeder Seite des ersten Farbtons liegen.
Neben dem bereits erwähnten Komplementärkontrast kann auch ein Teil-Komplementär zum Einsatz kommen. Dabei wird die benachbarte Farbe der Komplementärfarbe genutzt.
Bei der Triade werden drei Farbtöne genutzt, die auf dem Farbkreis gleich weit voneinander entfernt liegen.
Eine Farbkombination, bei der eine Farbe mit mehr oder weniger gesättigten Versionen oder mit helleren oder dunkleren Versionen der ursprünglichen Farbe kombiniert wird, wird als monochromatisch bezeichnet.


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Eigenschaften der Farbe
Farbton (Hue)
wird von der jeweiligen Wellenlänge einer Farbe bestimmt. Der Farbton ist die Eigenschaft, welche bspw. gelb von grün unterscheidet.

Sättigung (S = Saturation)
Eine gesättigte Farbe reflektiert nur Licht von einer oder zwei der drei Grundfarben. Das Hinzufügen der dritten Grundfarbe führt zur Entsättigung, d. h. zu weiß, grau oder schwarz.

Helligkeit
(V = Value, L = Lightness) oder Intensität, physikalische Leuchtstärke

Luminanz
Helligkeitswert, Leuchtdichte bzw. die Lichtintensität

Reinheit
Reine Farben sind die Farben 1., 2. und 3. Ordnung im Farbkreis und die Mischungsverhältnisse dieser. Sie sind ungetrübt, d. h. weder mit weiß, schwarz oder grau oder mit einer anderen Farbe gebrochen.

Gradation
ist die Tonwertabstufung (oder Kontrastbereich) eines Bildes

Grundfarben
Bei der additiven Farbmischung Blau, Rot, Grün. Bei der subtraktiven Farbmischung Blau, Rot, Gelb. Im 4-Farbdruck (CMYK) Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz. Sie werden auch als Primärfarben bezeichnet.


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Pixel & Vektor
Pixel
Rastergrafik, oder auch Pixelgrafik, bestehen aus einer rasterförmigen Anordnung von Pixeln (Bildpunkte), denen jeweils eine Farbe zugeordnet ist.
Die Datei enthält Informationen über die Farbtiefe und der Auflösung.
Die Pixel- oder Rastergrafik ist ein Bildformat, das aus einzelnen, fest definierten Pixeln besteht. Dies ist auch ein Grund für die schlechten Kompressionseigenschaften dieses Formates.
Rastergrafiken eignen sich für komplexe Bildstrukturen wie Fotos und werden gerade im Internet verwendet.
Grafikkarten benutzen Bitmaps zur internen Speicherung der Grafik, ebenso liefern grafische Eingabegeräte, wie Scanner oder digitale Kameras die Daten in Pixelform. Die Bilddaten liegen dann meist in einem geräteabhängigen Format vor.
Pixelgrafiken können nicht verlustlos vergrößert (skaliert) werden.

Vektoren
Sind mathematische Kurven (Splines), mit denen einfache Formen dargestellt werden. Sie basiert nicht auf einem Pixelraster, sondern auf einer Bildbeschreibung, die alle Inhalte exakt definiert.
Vektorgrafiken lassen sich problemlos und verlustfrei skalieren.
Eine Vektorgrafik ist aus Linien, Kurven und Flächen aufgebaut, die mit so genannten Vektoren mathematisch genau beschrieben werden können.
Sie können ohne Qualitätsverlust stufenlos vergrößert, verkleinert, gestaucht und verzerrt werden. Dabei ist die Dateigröße geringer als bei einer vergleichbaren Pixelgrafik.
Die Eigenschaften einzelner Linien, Kurven oder Flächen bleiben erhalten und lassen sich nachträglich ändern.
Ein Nachteil gegenüber der Rastergrafik ist der höhere Rechenaufwand bei der Darstellung auf einem Bildschirm oder Drucker, da jedes mit Vektoren beschriebene Bild dabei in eine Rastergrafik umgewandelt werden muss.


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Dateiformate
Dateiformate 2D
Pixel
TIF/TIFF (Tagged Image File Format)gut geeignet für alle Pixelbilder – von schwarz/weiß bis Echtfarben (True-Color), RGB und 4c (CMYK)
JPG/JPEG (Joined Photographers Expert Group)Web-Format, am besten für Fotos. Gute, einstellbare Kompression, die aber nicht verlustfrei ist.
GIF (Graphic Interchange Format)Web-Format, nur bis 256 Farben, eine kann transparent sein. Einfache Animationen sind möglich.
PNG (Portable Network Graphic)Universelles Format, welches das GIF-Format ablösen soll (um die Patentprobleme damit zu umgehen). Bietet verlustfreie Komprimierung, weiche Transparenzen, von schwarz/weiß bis Echtfarben. Einziger Nachteil gegenüber GIF: keine Animationsmöglichkeiten.
BMP (Bitmap-Format)(Windows-Standardformat) schwarz-weiß (1-bit) bis Echtfarben (24-bit). Einfache Komprimierungsmöglichkeit.
CGM (Computer Graphics Meta File)allgemeines Standardformat, das aber nicht sehr verbreitet ist. Es unterstützt Vektor- und Pixelgrafiken mit 1-, 8-, 24-bit-Farben.
PICT Standard-Grafikformat auf Macintosh-Systemen, schwarz-weiß bis Echtfarben, Kompression möglich, auch Vektorformen.

Vektor
EPS (Encapsulated PostScript)das Standardformat im Druckbereich. Für eine korrekte Ausgabe ist aber ein PostScript-Drucker/-Belichter notwendig. Das EPS-Format ist sehr vielseitig bzw. komplex. So können auch Bitmap-Bilder und Schriften in einer EPS-Datei eingebettet sein.
AI Auch ein Postscript-Format, das vom Programm Adobe Illustrator als Dokumentenformat genutzt wird, aber auch wie eine EPS-Datei gedruckt werden kann.
WMF (Windows Meta File)Windows-Standardformat.
EMF (Enhanced Windows Meta File)neueres Windows-Standardformat.
CGM (Computer Graphics Meta File)allgemeines Standardformat, das aber nicht sehr verbreitet ist. Es unterstützt Vektor- und Pixelgrafiken mit 1-, 8-, 24-bit-Farben.
CDR proprietäres Dokumentenformat von CorelDraw
SVG (Scaleable Vector Graphics)Neues Standardformat für’s Internet, und basiert auf XML. Es hat seine Zukunft noch vor sich, da es noch nicht weit verbreitet ist und der Einsatz noch nicht ganz problemlos ist. Es soll eine offene Alternative für das Flash-Format sein. Es kann neben Vektorgrafik auch Animationen und interaktive Inhalte darstellen. Einen SVG-Player kann man sich bei Adobe herunterladen, wo es auch weitere Informationen zu SVG gibt.

Dateiformate 3D
dxf (Drawing Interchange Format)Das Format wurde von der Firma Autodesk zum CAD-Datenaustausch und für das CAD-Programm AutoCAD entwickelt. Eine DXF-Datei beschreibt ein CAD-Modell (z. B. eine Zeichnung) als Text nach dem ASCII-Standard. Als Vektorgrafikformat ist ein Import von DXF in viele Grafikprogramme ähnlich wie bei der Plottersprache HPGL möglich.
dwg (engl. Drawing)Das DWG-Dateiformat wurde ebenfalls für und mit AutoCAD entwickelt. Aufgrund der stetigen Fortentwicklung des Formates, ist das Formatnur eingeschränkt kompatibil. Mit Hilfe des DXF-Dateiformates kann dies teilweise umgangen werden.
3ds 3ds ist ein Dateiformat von 3D Studio Max, kann im Gegensatz zu *.max auch in anderen Programmen eingelesen werden. Die meisten CAD-Programme exportieren ihre 3D-Daten im 3ds-Format.
obj Das Wavefront-obj ist ein Standard 3D-format. Freie Formen werden von dem Format jedoch nicht unterstützt.
wrl In der Virtual Reality Modelling Language (VRML) geschriebene vektorbasiernde Dateien, die dreidimensionale Modelle enthalten. Um die im zu öffnen, bedarf es eines VRML-Viewer oder eines speziellen Editors. Auch als Plugin für einen Browser erhältlich und dann frei steuerbar.
stl Stereo Lithography file format – neutrales Datenformat von 3D Systems, für Rapid Prototyping. Die Geometrie ist irreversibel facettiert.
pdf Mit Hilfe von Acrobat 3D/Acrobat 9 Professional können 3D-Daten aus z.B. CAD-Programmen so in ein PDF geschrieben werden, das diese danach dort beliebig betrachtet werden können. Es besteht die Möglichkeit mit Hilfe von JavaScript zusätzliche Steuerfeatures einzubauen.
c4d – Maxon Cinema 4D
max – Speicherformat Autodesk 3D StudioMax
ma – Autodesk Maya
skp – Google SketchUp
blend – Blender


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Stilmittel

Proportionen
Proportionen sind Verhältnisse zwischen Größen, Formen, Helligkeit, Farben und Positionen einzelner Elemente und des Formats. Durch die Verhältnisse der Proportionen entsteht eine Beziehung zwischen Elementen. Dadurch lässt sich eine gewisse Dynamik oder auch Langeweile innerhalb eines Layouts erzeugen.

Aufteilung
Eine Grundentscheidung am Anfang stellt die Formatwahl und die Flächenaufteilung dar. Auch die Fläche gehört in diesem Fall zu den Grundelementen der Geometrie.
Beim Einsatz von Geometrischen Grundformen (Kreis, Quadrat, Linie, Rechtecke…) ist darauf zu achten, dass das Verhältnis zwischen Forum und Inhalt stimmt und das die Positionen von Elementen innerhalb einer Fläche stimmig sind.

Grundsätzlich ist darauf zu achten, das Elemente, die nahe beeinander stehen als zusammengehörig betrachtet werden und entfernte als nicht zusammengehörig. Linien und Farbflächen können diese Effekte verstärken

Verhältnis
Eines der wichtigsten Elemente für den Aufbau eines Bildes, einer Homepage oder für die Positionierung eines Logos stellt das Verhältnis der verschiedenen verwandten Elemente untereinander dar.
Dabei werden in der Fläche Breite und Höhe in einem nummerischen Seitenverhältnissen dargestellt.

Goldener Schnitt
Der Goldener Schnitt stellt eine der bekannstesten und zugleich ältesten Seitenverältnisse dar. Seit der Renaissance wurde der er insbesondere von Architekten, Typographen, Malern, Bildhauern und Musikern als das ideale Zahlenverhältnis im Sinne des Klassizismus gesehen und genutzt.
Definitionen für den Goldenen Schnitt gibt es zahlreiche – nummerisch kann man ihn als 1:1,618 darstellen. Er bestimmt das Seitenverhältnis in der Form, das sich die Gesamtlänge zum größeren Teil genau so verhällt, wie das größere zum kleinen Teil.
Der Goldene Schnitt kommt in der Regel bei Bildern zur Anwendung, die nur aus einem Hauptmotiv bestehen. Dabei wird das Motiv nur gering aus der Mitte gesetzt um kein Ungleichgewicht zu erzeugen.
Weiteres zur Beschreibung und zu den mathematischen Zusammenhängen kann man hier nachvollziehen.

Drittelteilung
Bei der Drittelteilung teilt das Seitenverhältnis von 1:2 ein Bild in drei gleich große Stücke. Dabei liegt z.B. das Hauptelement weiter am Rand als beim Goldenen Schnitt bzw. beim Goldenen Schnitt wird das Hauptmotiv dichter zur Mitte angeordnet.
Die Drittelteilung kommt in der Regel zur Anwendung, wenn die wir ein Hauptmotiv und Nebenmotiv haben. Dabei kann das Hauptmotiv stärker aus der Mitte gesetzt werden, da das Nebenmotiv für ein Gleichgewicht sorgt.

DIN-Formate (Papierformate)
1922 hat das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) die deutsche Norm für Papierformate in der DIN-Norm 476 festgehalten. Neben der bekannste DIN A Reihe sind auch die Zusatzreihen DIN B, DIN C und DIN D festgelegt. All diese DIN-Reihen sind keine Rohformate, sondern Über- bzw. Unterformate (DIN D) im beschnittenen Zustand von DIN A. Für Rohformate gibt es die Grössen DIN (S)RA-0 bis DIN (S)RA-4.
Grössere Rohformate als DIN SRA-0 würden keinen Sinn ergeben, da keine Druckmaschine über A0 hinausgeht. Selbst die Heidelberger Speedmaster XL 162 kommt trotz ihrer Grösse von 29,7×5,84×3,38m (LxBxH) nicht ganz an DIN 2A0 ran (es fehlen „ganze“ 62mm ), also bleibt es bei DIN A0.
Kleinere Rohformate als DIN SR-4 wären zwar theoretisch druckbar, jedoch zu lasten der Produktivität.

Alle DIN A-Formate haben ein Seitenverhältnis von der Seitenlänge zur Diagonallänge eines Quadrats, also ein Verhältnis 1 zu Wurzel aus 2 (1:1,414) entspricht.
Das Referenzformat ist das DIN-A0, dessen Flächeninhalt einem Quadratmeter entspricht. Durch Teilung entlang der längeren Seite lassen sich verlustfrei die anderen Formate der Reihe herstellen.

DIN-A Formate (beschnittenes Format, Breite x Höhe) nicht vollständig
DIN A0 = 841 mm x 1189 mm
DIN A1 = 594 mm x 841 mm
DIN A2 = 420 mm x 594 mm
DIN A3 = 297 mm x 420 mm
DIN A4 = 210 mm x 297 mm (Deutsches Briefformat)
DIN A5 = 148 mm x 210 mm
DIN A6 = 105 mm x 148 mm

Außerhalb Deutschlands existieren oft andere Normen und Maßsysteme. Bei der Konstruktion von Gestaltungsrastern ist es mehr als ratsam, nationale und internationale Normen (DIN 676) und Richtlinien zu verifizieren. Denn Unwissenheit schützt bekanntermaßen nicht vor den erschreckend hohen monetären Folgen unüberlegter Formate.

weiterführende Links:
Wikipedia – Papierformate
Umrechnung der DIN A-Reihe in Pixel

Bildformate (4:3, 16:9, 16:10)Zu den bekanntesten Bildformaten gehören die von Fernsehern und Computerbildschirmen. Dabei sind sie unabhängig von der Auflösung. Die Bezeichnung erfolgt jeweils in der mathematisch einfachsten Form.Weiteres zu den Bildformaten kann man hier erfahren.

4:3. Als ältestes Format ist dieses Format besonders von Röhrenfernsehern und -bilschirmen bekannt. Heute nutzen die meisten digitalen Fotokameras (nicht DSLR, Mittel- und Großformat) dieses Seitenverhältnis. Je höher dabei die Auflösung ist, desto mehr Pixel hat eine Kamera (z.B. 3072×2304 entsprechen 7,1 MP)

16:9. Dieses Format stellt seit den 1990er Jahren das Nachfolgeformat für dar. Mittlerweile hat es sich soweit etabliert, das man diesen Wechsel als vollzogen ansehen kann. Die Entscheidung für 16:9 wurde getroffen, weil es am ehesten dem Cinemascope- und Super35-Format entspricht, auf dem fast alle Kino und Fernsehfilme gedreht werden.
Mehr über die Gründe für genau dieses Format können hier nachgelesen werden.

16:10. Das heute übliche Format von Computerbildschirmen hat dieses Seitenverhältnis. Der Grund für die Änderung zum 16:9-Format sind verschiedene. Man geht davon aus, das dieses leicht abgwandelte Verhältnis als ausgeglichener angesehen wird und auch näher am Verhältnis des Goldenen Schnittes liegt.

Es ist gut die oben genannten Regeln zu kennen, jedoch sollte man sich zum Sklaven irgendwelcher Regeln machen – ganz und gar ignorieren, ist aber auch der falsche Weg.
Letzlich sollte man mit dem Verständnis für diese Regeln und der Entscheidung aus dem Bauch heraus agieren.


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Grafik für T-Shirt bedrucken
Transferdruck (Sublimationdruck)
Diese Art der Bedruckung eignet sich für Fotos, Pixelgrafiken und dergleichen. Es können aber nur helle bzw weiße Textilien/Materialien verwendet werden. Die optimale Stückmenge wäre ab 1 Teil.

Beflockung
Hierfür müssen Vektordaten vorliegen (wie zB *.eps, *.ai, *.cdr) Auf allen Textilien verwendbar; die Haltbarkeit ist sehr gut. Die benutzten Farben sollten sich auf 1-3 beschränken. Auch muss hierbei die Strichstärke bedacht werden, meist ab 5 bzw 10 mm
Die Stückmenge sollte hierbei klein gehalten werden, ab 1 bis 10 Stück

Flexdruck
Hier gilt das Gleiche wie für die Beflockung. Die dünne „Folie“ hat eine glänzende Oberfläche und ist in sehr vielen Farben erhältlich (incl. Glitzer- und/oder Metallicfolien)

Siebdruck
Beim Siebdruck wird ein „Sieb“ mit einer Schablone beklebt bzw beleuchtet, so dass das Motiv mit Farbe durch diese hindurch gedrückt wird. Dazu werden in den meisten Fällen keine Vektordaten gebraucht, da dies in der fotografischen Herstellung nur auf die Farbwerte ankommt. Aber, wie immer, vorher mit der Druckerei sprechen.
Diese Methode eignet sich für Stückzahlen ab 50 Stück.
Die Farbe sollte bis auf maximal 4 begrenzt werden.

Bestickung
Hierfür werden Vektordaten verlangt. Die Haltbarkeit ist hervorragend.
Eignet sich ebenfalls für höhere Stückzahlen.


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Bildrechte
Das Gebiet der Bildrechte ist ebenso weitläufig wie kompliziert, deswegen gibt es hier einen Umriss mit weiterführenden Links.

Urheberrecht
Der Ersteller eines „Werkes“ ist der Urheber und hat damit den Schutz des Urheberrechts. Auf bestimmt dieser allein über die Weiterverwendung seines „Werkes“. Das Urheberrecht ist nicht übertragbar und bleibt bis zu 70 Jahre nach Tod des Urheber bestehen.
(Bei Pseudonymen/Anonymen Werken hält dieses „nur“ 70 Jahre zu Lebzeiten)
Das Sichern und weiterverwendenvon Bildern (Werken) aus dem Internet stellt ein Diebstahl geistigen Eigentums dar und kann sehr teuer werden.
Durch Nutzungsverträge wird die Verwendung klar geregelt und kann kostenfrei oder gegen Lizenzgebühren erfolgen.
Bei Unklarheiten sollte immer der Urheber kontaktiert werden!

Schöpfungshöhe
Die Schöpfungshöhe ist das untere Grenze der Urheberrechte und bestimmt ob
es sich um ein „Werk“ handelt und somit ob Urheberrechte bestehen können.
Es ist das Maß an „Individualität“ geistige Schöpfung im Produkt geistiger Arbeit und wird in der Praxis mit einer Ja/Nein Frage beantwortet.
Dies gilt für Fotos, Texte, Videos und Bilder gleichermassen.

Creative Commons Lizenzen
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